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Fettleber - die neue "heimliche" Volkskrankheit

Eine Fettleber, die nicht durch zu viel Alkohol entsteht, ist bei uns auf dem Vormarsch. Jeder Dritte ist im Schnitt betroffen. Sie auch?
Die Statistik sagt, 70% aller Übergewichtigen und bis zu 90% aller Diabetiker Typ 2 sind betroffen. Und auch jeder 7. Schlanke! Das sind Zahlen, die wirklich Sorge bereiten sollten. Auch sind bereits 30% aller stark übergewichtigen Kinder und Jugendlichen betroffen. Wo soll das hinführen?

Leider wissen viel zu viele nichts davon, weil die Diagnostik im Frühstadium nicht ganz einfach ist. Auch ist das hohe Risiko für die Gesundheit, das damit verbunden ist, noch nicht bei jedem Mediziner auf der "Top-List" angekommen: Ein Risiko für Ihre Leber selbst und auch für Ihre allgemeine Gesundheit. Daher erhalten Sie hier wichtige Informationen zur Entstehung, Wahrscheinlichkeits-Berechnung/Diagnose und Therapie, damit Sie für sich informiert Entscheidungen treffen können.

Der häufigste Grund für die Entstehung der Fettleber ist ein Ungleichgewicht zwischen Kalorienaufnahme und -verbrauch - also eine sog. "positive Energiebilanz". Das ist dann meist begleitet von einer Aufnahme von zu vielen Kohlenhydraten in Verbindung mit zu wenig Bewegung und Aktivität. Der daraus entstehende hohe Blutzucker wird in der Regel durch das Insulin in Leber und Muskelzellen befördert. Wenn diese Speicher aber voll sind und nicht durch Sport und Aktivitäten geleert werden, kann kein weiterer Zucker/Glucose gespeichert werden.
Daraus kann dann eine Insulinresistenz entstehen, d.h. die Muskel- und Leberzellen reagieren nicht mehr auf das Insulin. Eine der Folgen ist, dass der Zucker im Blut bleibt - eine andere, dass die Leber zusätzlich gespeicherten Zucker ans Blut abgibt. Dadurch steigt der Blutzucker weiter. Da dies aber gefährlich ist, wandelt der Körper diesen Zucker letztlich in Fett um und speichert ihn in den Fettzellen. So weit - so gut.
Hält dieser Zustand allerdings an, werden auch die Fettzellen insulinresistent und geben bereits gespeichertes Fett auch an das Blut ab. Dadurch steigen auch die Blutfettwerte an - ein weiterer Risikofaktor für die Gesundheit. Am Ende "opfert" sich die Leber und nimmt die Fettsäuren der Fettzellen auf und speichert auch den zu Fett umgewandelten Zucker. Die Folge: die Leber verfettet.

Mögliche Symptome der Fettleber können Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Schmerzen im rechten Oberbauch sein. Man sagt auch: "Müdigkeit ist der Schmerz der Leber".

Mit Hilfe einer Formel kann man heute den sog. "Fettleber-Index" (FLI) berechnen, der die Wahrscheinlichkeit angibt, an einer Fettleber zu leiden.
Um diesen Wert zu errechnen, benötigen Sie Ihren BMI und den Bauchumfang sowie 2 Blutwerte: die Triglyceride und den Leberwert "Gamma-GT". Hier können Sie Ihr Risiko berechnen: FLI-Rechner.

Und wenn Ihr FLI-Wert jetzt zu hoch ist, also >60? Dann sollten Sie dringend etwas unternehmen. Das mindeste ist eine weitere Abklärung durch Ihren Arzt, z.B. durch Ultraschall. Aber auch weitere Blutuntersuchungen, z.B. in Richtung Insulinresistenz sollten erfolgen, denn dann kann man reagieren, bevor ein Typ 2 Diabetes mit all seinen möglichen Risiken entsteht.
In dem FLI-Bereich von 30 - 60 sollten Sie sich auch Gedanken machen, ob Sie nicht etwas an dem bisherigen Lebensstil (hinsichtlich Ernährung und Bewegung) ändern wollen und/oder um weitere Abklärung bei Ihrem Hausarzt bitten sollten.

Das Gute ist: eine "nicht alkoholbedingte" Fettleber kann therapiert werden, allerdings nicht durch Medikamente. Der Lebensstil muss umgestellt werden. Dauerhaft und konsequent.

Das Leberfasten nach Dr. Worm® ist eine einfache, bequeme und schnelle Möglichkeit, die Leber zu entfetten und damit die Insulinresistenz der Zellen zu durchbrechen und ist zumindest bei einem FLI >60 mehr als empfehlenswert.
Auch eine konsequente, eiweißbetonte Ernährung nach der LOGI-Methode, in Verbindung mit mehr Bewegung und (möglichst Sport), kann gute Erfolge hervorbringen.

Im Leberfasten-Zentrum Pinneberg gibt es Möglichkeiten, sich zum Thema Fettleber zu informieren sowie das Leberfasten durchzuführen oder die LOGI-Methode mit vielen Tipps, auch in Bezug auf Sport, zu erlernen.

Bei Fragen sprechen Sie mich gerne an - ich helfe Ihnen gerne weiter.

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